Das Wichtigste in Kürze:
Der größte Pluspunkt der Kamera ist der Sensor, der liefert schöne Bildqualität sowohl im Video als auch Fotobetrieb. Durch die Größe lassen sich auch noch schöne Aufnahmen bei schlechtem Licht realisieren. Ebenfalls toll ist die Möglichkeit Bokeh zu erzeugen, das kann die Kamera sehr gut und steht in vielen Fällen größeren Sensoren um nicht viel nach.
Die A6100 ist klein sie ist leicht und der super Autofokus macht sie zu einer richtig interessanten Alternative. Am interessantesten ist aber sicher der Preis der mittlerweile sehr attraktiv geworden ist.
Für uns ist die A6100 neben der A6400 der klare Preis/Leistungssieger in der Kategorie und auf alle Fälle eine Empfehlung wert!
INHALTSVERZEICHNIS
EINLEITUNG
Die Sony Alpha 6100 ist seit 2019 am Markt und die Produktfamilie um die A6100 ist ebenfalls sehr groß. Für viele stellt sich daher die Frage: Lohnt sich die Sony a6100 im Jahr 2023 überhaupt noch? Im heutigen Beitrag möchte ich deshalb genau diese Frage beantworten. Im Video werde ich auf die Foto- und Videofunktion eingehen, die Vor- und Nachteile erläutern und erklären für was ich die Kamera einsetzen würde, bzw. Wem ich sie empfehlen würde.
SENSOR
Der APS C Sensor liefert 24,2 Megapixel und das ist für die meisten Anwendungen mehr als ausreichend. Selbst wenn du vor hast größer zu Drucken dann bekommt man hier alles geliefert was man so braucht. Für Social Media oder Internet reicht die Qualität sowieso. Der Sensor, also das Kernstück der Kamera, ist auch der Punkt der am meisten für die Kamera spricht und warum selbst professionelle Landschaftsfotografen mit der a6000 Reihe fotografieren. Die a6100 ist zwar das Einsteigermodell, mit der a6400 und der a6600 als größere Schwestern, aber der Sensor ist selbst beim neuen Topmodell der a6600 nahezu ident. Der wesentliche Vorteil, der sich durch die a6100 im Gegensatz zu einem Smartphone bietet, ist die Größe des Sensors. Ein größerer Sensor bietet ein viel besseres Rauschverhalten, da einfach die Pixel viel größer sind. Am stärksten fällt das natürlich bei schlechten Lichtverhältnissen auf aber selbst bei Tageslicht oder wenn es ums Drucken geht spielt die a6000 hier ihre Stärken aus. Zusätzlich kann man mit den entsprechenden Objektiv den Hintergrund verschwimmen lassen wodurch Aufnahmen gleich professioneller aussehen.
FOTOFUNKTIONEN
Der Sensor ist leider nicht stabilisiert, was im Fotobetrieb nicht ganz so tragisch ist im Videobetrieb aber doch stören kann. Die Bildqualität spricht also für die Kamera und ist selbst im Jahr 2023 mehr als ausreichend. Gerade für Einsteiger ist bei den Fotofunktionen alles an Board was man so braucht. Die Serienbildfunktion ist echt top mit den 8-11 Fps und braucht sich selbst vor High End Modellen nicht verstecken und schlägt sogar das ein oder andere Modell in der Hinsicht. Die Möglichkeit der Intervallaufnahme lässt einen zum Beispiel Zeitraffer od. Timelaps genannt aufnehmen. Wer im Makro Bereich arbeiten will dem könnten die Fokus Bracketing und Fokus Stacking Funktionen abgehen, da hat Sony Kameraintern leider keine Lösung.
Eine der Stärken sowohl im Videobetrieb aber auch im Fotobetrieb ist natürlich der tolle Autofokus. Die a6100 liefert wie alle Systemkameras eine Kombi aus Kontrast und Phasen AF und kann dadurch Leistungen erzielen, die sich echt sehen lassen können. Mit den Funktionen der Gesichts- und Augenerkennung sowohl für Menschen als auch Tiere bekommt man, vorausgesetzt man hat die Basiseinstellungen im Griff, immer knackscharfe Fotos. Zusätzlich ist die Kamera mit der Tracking Funktion ausgestattet wodurch sich wie der Name schon sagt Objekte ganz einfach verfolgen lassen. Durch die Touch integrieren beim Display hat man außerdem die Möglichkeit im Vergleich zu den Vorgänger Modellen recht schnell die Fokuspunkte zu verschieben. Einzig, das Topmodell der Reihe hat noch den Augen AF für Videoaufnahmen spendiert bekommen.
BILDQUALITÄT (BEISPIELBILDER)














VIDEOFUNKTIONEN
Die a6100 liefert Videos mit einer Auflösung von bis zu 4k. Je nach Wahl der Region könnt ihr in 4k mit 25 oder 30 Bildern pro Sekunde pro Sekunde filmen. Im Full HD Modus sind sogar Aufnahmen bis zu 100 bzw. 120 Bilder pro Sekunde möglich. Wesentlichen Einfluss auf die Qualität der Aufnahmen hat das Dateiformat und wenn du großen Wert auf die beste Qualität legst solltest du immer in XAVC S, dadurch kann man bis zu 100 Mbit pro Sekunde speichern. Mittlerweile dreht sich beim Thema Video schon sehr viel um 4K Aufnahmen, gerade im privaten Bereich finde ich Full HD aber mehr als ausreichend und die Qualität der a6100 kann sich aber in beiden Bereichen durchaus sehen lassen.
Wie bereits erwähnt hat die Kamera keine Bildstabilisierung, was gerade bei Videoaufnahmen störend sein kann. Man kann sich zwar dadurch helfen, dass man stabilisierte Objektive kauft, die man am Zusatz OSS erkennt. Das steht für Optical Steady Shot, mir gefallen die Ergebnisse allerdings besser wenn der Sensor stabilisiert ist. Es ist aber auch möglich mit stabilisierte Objektiven schöne unverwackelte Aufnahmen zu machen. Ganz ohne Stabilisierung würde ich nicht empfehlen aus der Hand zu filmen.
Wer professionellere Aufnahmen machen will dem werden die flachen Bildprofile fehlen, damit man mehr Spielraum in der Nachbearbeitung hat und ein Kopfhörerausgang damit man die Audioqualität besser kontrollieren kann. Ich persönlich arbeite aber durch die Arbeitsweise bedingt oft nicht mit den ganz flachen Farbprofilen und sehe das nicht als großen Kritikpunkt.
FAZIT & EINSATZZWECK
- Sensor
- Bildqualität | Foto & Video
- Größe & Gewicht
- Autofokus
- Preis
- Bedienung
- Sucher & Display
- Überhitzung beim Filmen
- Akku
- Bildstabilisator
